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Leopé liest

Leopé kommt niemals allein und bringt auch immer noch etwas für die Kinder mit. Er liest auch nicht nur einfach vor, sondern hält immer Überraschungen und Unterhaltung bereit. Eine Lesung von Leopé ist für jedes Kind ein besonderes Erlebnis, denn sie werden selbst aktiv – nicht nur in der Welt der Bücher und Sprachen, sondern auch in der Welt der Malerei. Im Rahmen des Projekts „Lippe liest“ der Stiftung „Für Lippe“ reiste Eberhard Gast alias „Leopé“ durch die Region und führte seine interaktive Lesung an zwölf lippischen Grundschulen durch.

„Das Lesen ist neben dem Schreiben und Rechnen eine notwendige Basiskompetenz, die es den Schülern früh und vor allem rechtzeitig und nachhaltig zu vermitteln gilt“, informierte Brigitte Spethmann-Heitlage vom Stiftungsrat der Stiftung Für Lippe. Aus diesem Grund führt die Stiftung seit 2005 das Programm „Lippe liest“ durch, das Autorenlesungen, Vorlesewettbewerbe und Workshops zur Sprachförderung enthält.
Vom 14. bis 17. November war Leopé in den ersten und zweiten Klassen in zwölf lippischen Schulen zu Gast. Der Maler und Schriftsteller aus Süddeutschland, der seine Heimat in Berlin gefunden hat, begeisterte mit seiner ganz besonderen szenischen Lesung unter dem Titel „Grünschnabel, Leopé und ich“ die lippischen Grundschülerinnen und –schüler. Er ist überzeugt: „Lesen können Kinder allein“, und „Alleine sind die Kinder beim Lesen oft genug, drum komme ich heute zu dritt“. „Seine Zeit mit den Kindern füllte er mit seinen Versen, Gedichten und Balladen“, berichtete Spethmann-Heitlage. „Er motivierte die Kinder zum Mitmachen und zog sie mit witzigen Dialogen in seinen Bann“, so Spethmann-Heitlage weiter.



Auf seiner Lesereise durch Lippe wurde der Kinderbuchautor begleitet von Karen Trumpf, Mitarbeiterin der Buchhandlung Pegasus aus Lemgo. Trumpf organisierte zudem die Büchertische im Anschluss an die Lesung.
Um eine Lesung beworben hatten sich insgesamt 54 der 72 lippischen Grund- und Förderschulen. Die Stiftung Für Lippe hat die Bewerbungen eingehend geprüft und nach unterschiedlichen Kriterien bewertet. „Neben der inhaltlichen Bewertung der Bewerbung waren weitere Kriterien zur Auswahl der Gewinnergrundschulen wichtig, so u.a. der Gewinn vorheriger Autorenlesungen der Stiftung, die Anzahl der eingereichten Bewerbungen im Vergleich zu den erhaltenden Lesungen und die Verteilung über die Region Lippe“, gab Miriam Bent bekannt, die für die Koordination des Projekts bei der Stiftung verantwortlich ist.
Ausgewählt für eine Lesung wurden die Grundschulen Hasselbach, Heidenoldendorf, „Auf der Insel“, Elkenbreder Weg, Hohenhausen, Heiden, Belle, Istrup und Reelkirchen sowie die Grundschulverbünde Hörste/Müssen, Standorte Hörste und Müssen und Holzhausen/Retzen.

 

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