Stifterin
Käthe Fischer aus Schwelentrup hat am 11. Augsut 2003 die unselbstständige „Dr. Karl Fischer-Stiftung für Ausbildungsförderung“ errichtet. Die Stiftung ist gemeinnützig.
Die Gedanken, die Käthe Fischer zur Stiftungsgründung ermutigten, fasst sie wie folgt zusammen: "Nach dem Ende des Krieges war mein Mann einer von insgesamt 8.000 Kriegsblinden. Die gerade abgeschlossene Berufsausbildung zum Diplom-Braumeister war so für ihn wertlos geworden. Noch im letzten Kriegsjahr begann er an der Humboldt-Universität mit dem Wirtschafts- und Jurastudium, das er an der FU Berlin mit dem Ass. jur. und dem Dr. rer. pol. abschloss. Wie schwierig das in der damaligen Zeit ohne jede staatliche Unterstützung war, ist heute nicht mehr nachzuvollziehen."
In ihrer Ehe erkannte Käthe Fischer, dass Motivation zur Eigenverantwortung der wichtigste Impuls zur Bildung der Persönlichkeit ist. Heute schafft der Staat entwicklungsfördernde Möglichkeiten, um jungen Menschen zu helfen, die durch die Zerstörung ihrer Familie in Not geraten sind. Sie können die Chance ergreifen und engagiert ihre Zukunft gestalten. "Die Hauptarbeit besteht darin, die Jugendlichen so zu motivieren, dass sie das selbst wollen", ergänzt Frau Fischer.
Die Gründung der Dr. Karl Fischer-Stiftung für Ausbildungsförderung selbst erfolgte als unselbstständige Stiftung und wird treuhänderisch von der Stiftung Standortsicherung Kreis Lippe verwaltet. Das bietet nicht nur Kostenvorteile: "Die Stifterin kann sich voll auf die inhaltliche Arbeit und die Verwirklichung ihrer Ideen konzentrieren, denn wir nehmen ihr sämtliche Verwaltungsaufgaben ab," erklärt Dr. A. Heinrike Heil, Geschäftsführerin der Stiftung Standortsicherung. Unterstützt wird sie dabei auch von der Sparkasse Lemgo, die die Stiftungsarbeit aktiv durch die Vermögensverwaltung begleitet.
