Ab Mitte Februar bietet das Landestheater erstmals ein mobiles Schauspiel für Kindergärten und Grundschulen an. In „Der kleine Wassermann“ nach der Erzählung von Otfried Preußler lässt die Schauspielerin Katinka Maché mit einfachsten Mitteln Wassermänner, Fische und Menschen lebendig werden, regt damit die Phantasie der Kinder an und bezieht das junge Publikum mit ein. Neben wenigen Aufführungen im KASCHLUPP ist das Stück vor allem auch für Vorstellungen im Kindergarten oder der Schule verfügbar. Die Stiftung Für Lippe fördert die Produktion, indem sie zehn Aufführungen des Stücks finanziert.
„OWL ist Modellregion für kulturelle Bildung. Die Bedeutung von kultureller Bildung kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Deswegen will die Stiftung Für Lippe mit ihrer Förderung hier ein Zeichen setzen“, erläutert Dr. A. Heinrike Heil, Geschäftsführerin der Stiftung, die Motivation zur Förderung. Dem Aufruf, sich um eine Förderung beim Landestheater Detmold zu bewerben, folgten zahlreiche Schulen und Kindergärten. „Die Gewinner werden aktuell benachrichtigt und können sich auf eine Vorstellung in ihrem Hause freuen“, erläutert Brigitte Spethmann-Heitlage, Stiftungsratsmitglied der Stiftung Für Lippe. Wer nicht zum Zuge gekommen ist, kann selbstverständlich auch direkt beim Landestheater eine Vorstellung für seine KiTa oder Grundschule buchen. Buchungen nimmt Birgit Reiher vom Landestheater unter reiher@landestheater-detmold.de gerne entgegen.
Das Landestheater bietet schon seit mehreren Spielzeiten „Klassenzimmerstücke“ an, die jedoch bisher nur für weiterführende Schulen geschrieben sind. Darüber hinaus ist es möglich, die Kinderoper „Die kleine Zauberflöte“ für Aufführungen in Schulen oder Kindergärten zu buchen. Mit „Der kleine Wassermann“ ist das erste mobile Schauspiel für die kleinsten Zuschauer im Angebot. Die Kinder erleben darin eine spannende 45-minütige Reise durch die Welt unter und über der Wasseroberfläche. Der kleine Wassermann erkundet seine Umgebung: Zuerst durchstreift er mit seinem Vater den Mühlenweiher. Dann schwimmt er alleine los und steckt die Nase (und die Schwimmhäute) der Oberfläche entgegen. Schließlich kommt er sogar mit Menschen in Kontakt und stellt fest, dass Wasserwesen und Menschen gar nicht so verschieden sind: Gut und Böse gibt es überall und jeder benötigt seinen Lebensraum, um glücklich zu werden. |