2009
Vorgezogene Weihnachtsgeschenke. Dr. Karl Fischer-Stiftung fördert Ausbildungsbereiche im Kinderdorf
Rund 2.100 Euro stellte die „Dr. Karl Fischer-Stiftung für Ausbildungsförderung“ in diesem Jahr dem Kinderdorf „Lipperland“ in Barntrup zur Verfügung. Durch Spenden anlässlich eines runden Geburtstages und Erträge aus der Anlage des Stiftungsvermögens konnte so die Ausstattung der Ausbildungsbereiche Tischlerei und Garten- und Landschaftsbau ergänzt werden.
Im Garten- und Landschaftsbau (GaLaBau) wird nicht nur gepflanzt, sondern auch viel gepflastert. Mittels eines Nassschneidetischs können die Steine nun passend zugeschnitten und somit durchgängig gepflastert werden. Die neue Farbspritzpistole für die Tischlerei ist deutlich effektiver als die alten Modelle, bei denen die Hälfte des versprühten Lackes nicht auf dem zu lackierenden Möbelstück landete. „Mit diesen Geräten erweitern wir in unseren Ausbildungsbereichen die Handlungsmöglichkeiten“, erläutert Rolf-Rüdiger Franke, Leiter des Kinderdorfs. „Dank der stetigen Förderung durch die Dr. Karl Fischer-Stiftung schaffen wir für unsere Jugendlichen Ausbildungschancen“, so Franke weiter. Insgesamt hat das Kinderdorf seit 2003 in Küche, Tischlerei und GaLaBau 14 Jugendliche ausgebildet und diverse Praktikanten an die verschiedenen Berufe herangeführt. Begeistert zeigte sich die Kinderwohngruppe über den Besuch der Ausstellung MYTHOS in Detmold. Bei einer Mitmachführung erfuhren die Kinder und Jugendlichen viel Neues über Hermann und Thusnelda. Darüber hinaus wurde noch Lernsoftware für den im Vorjahr für die Kinderwohngruppe in Hillentrup erworbenen Lap-Top und ein Drucker angeschafft.
2008
Tradition und Moderne. Dr. Karl Fischer-Stiftung spendet Schleifmaschine und Lap-Top Was haben eine eher traditionelle Schleifmaschine und ein moderner Lap-Top gemeinsam? Beides wurde der Tischlerwerkstatt bzw. der Kinderwohngruppe des Kinderdorfes „Lipperland“ in Barntrup geschenkt. Möglich wurde das durch Spenden und Erträge der „Dr. Karl Fischer-Stiftung für Ausbildungsförderung“. Die Ausbildungsbedingungen sind damit wieder ein Stück verbessert worden.
„Wir wollen auch selber einen Beitrag zur Linderung der Not auf dem Ausbildungsmarkt leisten,“ so der Leiter des Barntruper Kinderdorfes und Mitglied des Stiftungsbeirats Rolf-Rüdiger Franke. Hierzu hat das Kinderdorf auch mit Hilfe der Stiftung schrittweise die Bedingungen geschaffen, um auch selber auszubilden. „Wir können jetzt nicht nur im Küchenbereich sowie Garten- und Landschaftsbau, sondern auch in der hauseigenen Tischlerwerkstatt ausbilden,“ erläutert Rolf-Rüdiger Franke. Gemeinsam mit Unternehmen aus der Region bildet Meister Jurij Heide (links) zwei Auszubildende zum Tischler aus. Insgesamt zehn Jugendliche absolvieren im Kinderdorf Lipperland ihre Ausbildung.
Der sichere Umgang mit dem Computer ist in der heutigen Arbeitswelt eine Selbstverständlichkeit. „Am besten lernt man so etwas in jungen Jahren,“ erläutert Käthe Fischer die Motivation, für die Kinderwohngruppe in Hillentrup einen Lap-Top anzuschaffen. Die Kinder und Jugendlichen erfahren über Lernprogramme einen spielerischen Umgang mit der Technik und werden durch spezielle Programme z.B. auch für das Lesen begeistert.
Insgesamt konnte die „Dr. Karl Fischer-Stiftung für Ausbildungsförderung“ seit ihrer Gründung im Jahre 2003 für die Kinder direkt und die verschiedenen Ausbildungsbereiche im Kinderdorf schon zahlreiche Dinge beschaffen.
für die Tischlerwerkstatt im Kinderdorf
- Werkbank, Holzfräse, Säge, Schleifmaschine und Farbspritzpistole
für den Garten- und Landschaftsbau im Kinderdorf
- Nassschneidetisch, Leiter
für die Küche im Kinderdorf
- drei Kühlschränke und neun Servierplatten
für die Kinderwohngruppe
- Besuch der Ausstellung MYTHOS
- Keyboard
- Lap-Top, Schulsoftware, Drucker
- ein Satz der Kinderbuchreihe der Lippischen Landeszeitung
- Jugend-Brockhaus, Lexikon für Grundschüler, Duden, Fremdwörterlexikon für Kinder
- Bücher aus der Reihe "Was ist was?"
Die verschiedenen Anschaffungen führten dazu, dass Küche, Tischlerwerkstatt sowie Garten- und Landschaftsbau nun auch selber ausbilden und Jugendlichen vor Ort eine Perspektive geboten werden kann.
Neben den Erträgen aus dem Stiftungsvermögen wurden diese Aktivitäten möglich durch die Hilfe verschiedener Spender. Sie haben mit ihrem Engagement die Unterstützung und Förderung der Kinder ermöglicht. Dafür sei den Spendern an dieser Stelle nochmals herzlich gedankt:
- diverse Spender anlässlich des 80. Geburtstages von Frau Fischer
- Keyboardladies vom Kastanienhaus, Lemgo
- Mütterkreis der ev. Kirche in Brake
- Haus der Musik, Detmold
- Kuhlmann-Pelze, Lemgo
- Sparkasse Lemgo
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